Nach einer von der Vodafone-Stiftung beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegebenen Befragung zum Thema Berufsorientierung in Deutschland, fühlen sich nur gut die Hälfte der deutschen Schüler beim Thema Berufsorientierung ausreichend informiert. (Quelle: Publikation „Schule und dann?“ 25.11.2014, Copyright © 2014 Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH)

In den letzten drei Jahren vor Schulabschluss bekommt das Thema Berufsorientierung für jeden einzelnen Schüler eine immer stärkere Bedeutung. In den vergangenen Jahren sind große Anstrengungen von allen Seiten unternommen worden, dem Thema auch im schulischen Alltag gerecht zu werden. Das Spektrum reicht von Besuchen in den Berufsberatungen der Arbeitsämter, über Themenwochen in den Schulen, Informationstagen an den Universitäten bis zu regelmäßig stattfindenden Jobmessen. Trotz all dieser Bemühungen bestehen immer noch erhebliche Defizite und das durch alle Bildungsgruppen, sowohl der Schüler, als auch der Eltern. Laut Studie fühlen sich 51% der Jugendlichen deren Eltern einen einfachen oder mittleren Bildungsabschluss aufweisen ausreichend über berufliche Möglichkeiten informiert. Bei Jugendlichen deren Eltern über einen akademischen Abschluss verfügen sind es 64%. Dabei sind gerade die Eltern eine der wichtigsten Stützen im Prozess der Berufsorientierung.

„Im Idealfall sollten die Eltern als Berater und Unterstützer bei der Berufswahl fungieren, die eigentliche sachliche und inhaltliche Basis der Information aber sollte von professionell geschulten Instanzen und Personen geleistet werden. Davon sind wir in Deutschland nach den Aussagen der Befragten jungen Leute und ihrer Eltern in der vorliegenden Studie meilenweit entfernt.“(Publikation „Schule und dann?“)

Worin bestehen denn nun diese Informationsdefizite? Laut der Studie in der Beantwortung von Fragen wie, „Welche Berufe passen zu meinen Fähigkeiten?“ (67% der Schüler fühlen sich hier nicht ausreichend informiert), „Welche Berufe bieten gute Zukunftschancen?“ (54%) oder „Welche Ausbildungswege gibt es überhaupt?“ (48%).

Aus unserer Sicht sind ein Großteil dieser Fragen auch nicht im Rahmen von Gruppenveranstaltungen zu lösen, sondern erfordern eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Schüler, seinen Fähigkeiten und Interessen und den Angeboten die im deutschen Ausbildungsmarkt bestehen.

 

Stellwerk 360° bietet Schülern und ihren Eltern Unterstützung und eine individuelle Begleitung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entscheidung bezüglich ihrer beruflichen oder akademischen Zukunft.

Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter Junges Stellwerk/Leistungskatalog oder rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über unser Angebot.

Die Publikation der oben genannten Studie finden Sie hier.